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3xMäuschen

  1 month ago

Vertrauliche Gespräche

Bild:www
Sorry, Leute, ich muss noch mal einen draufsetzten zu meinem Thema über Leute, die endlos reden.
Es wurde schon von dem ein oder anderen in dem Thema erwähnt, das völlig fremde Leute, plötzlich anfangen, dir private Sachen aus ihrem Leben zu erzählen.
Gestern erzählte mir mein Sohn, das er einen Handwerker bei sich hatte, der plötzlich von seiner Trennung anfing zu erzählen.
Tja, und ich bin auch irgendwie in solche Geschichte geraten :-((
Aus Mitgefühl / Mitleid hört man sich dann so etwas über Stunden / Tage und Wochen an. Versucht den Menschen aufzubauen....zu helfen.
Nur sagte gestern mein Sohn zu mir..."Mutti, du bist kein Therapeut...sieh doch, wie es dich persönlich runterzieht"
Das ist das, was Teilchen, im anderen Thema sagte. Zum Selbstschutz, sollte man sich nicht einlullen lassen. Beizeiten die Reißleine ziehen...
Ich muss von mir sagen....ich bin ein Mensch, der ganz, ganz selten Vertrauen zu Fremden fasst und aus diesem Grund erzähle ich auch nicht viel über mich.
Deshalb erstaunt es mich, das es Leute gibt, die freizügig ihr Seelenleben, Erlebnisse, Gefühle vor anderen ausbreiten können.
Wo siehst du dich eigentlich?
Erzählst du gleich jeden, was dir so im Leben widerfahren ist oder hältst du dich erstmal bedeckt ?
Wie reagierst du auf Leute, die dir ihre Lebensgeschichte erzählen?
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moneypenny59

  1 month ago
Selbst erzähle ich Fremden eher nichts, höchstens oberflächlich. Und private Dinge schon gar nicht. Anders herum ist es aber anscheinend so, daß ich bei anderen Leuten den Eindruck erwecke, dass man mir private Dinge anvertrauen kann. Es passiert mir relativ oft daß mir Menschen ihre Probleme und sonstiges privates anvertrauen. Egal ob Fremde, Bekannte, Verwandte oder Freunde. Bei Fremden denke ich oft, vielleicht haben sie ja sonst niemanden dem sie sich anvertrauen können. Über ein Problem reden erleichtert oft ungemein. Und wenn ich helfen kann dass sich jemand besser oder gar verstanden fühlt, freut mich das. Ginge es mir seelisch sehr schlecht, und ich hätte niemanden um Probleme zu besprechen, würde ich mich bei Gelegenheit vielleicht auch einen Fremden zuwenden (wer weiß) und wäre froh wenn mir jemand zuhört.
Anders verhält es sich bei Intimitäten oder Tratschereien. Das brauch ich nicht zwingend. Aber auch da höre ich oft höflich zu. Ich hab in dieser Hinsicht ein dickes Fell...
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Rosentante

  1 month ago
Meine privaten Erlebnisse erzähle ich niemand weil es keinen was angeht. Solche Plaudertaschen die anderen ein Trümmer-Gespräch aufdrängen kann ich nicht leiden. Reply
1 comments

Teilchen

  1 month ago
Auf gar keinen Fall. Wenn jemand etwas von mir wissen möchte, fragt er.
Das ist aber sehr selten.
Ich möchte mich niemandem aufdrängen, deshalb halte ich mich zurück.
Es ist aber tatsächlich so, dass das Interesse der Menschen an anderen Menschen nachgelassen hat. Stark.
Vielleicht erzählen deshalb viele von sich aus. Ungefragt.
Ich persönlich bin eingeschossen auf dieses "ungefragt".
Ich mag das nicht.
Ich bemühe mich auch intensiv, das nicht zu praktizieren.
Ungefragte Ratschläge.
Was´n Scheiß.
"Wie geht´s Dir?"-
"Mei, momentan nicht so toll, mein Darm quält mich gerade sehr, habe viel Durchfall und so".
-"...Vielleicht solltest Du mehr Ballaststoffe essen....".
-
...
Äh?...
Habe ich nach Deiner Meinung gefragt? Habe ich nach einem Tip gefragt? DU hast mich gefragt, wie es mir geht.
Ich habe Dir eine Antwort gegeben. Damit ist für mich das Thema abgeschlossen. Warum erzählst Du mir jetzt irgendwas von Ballaststoffen und redest überhaupt im Konjunktiv?? Das verstehe ich nicht. Der Abschnitt von "Wie geht es Dir" und meiner Antwort war für mich beendet. Warum redest Du einfach weiter und erzählst mir irgendwelche Dinge?
...
Ok.
Da ich mich oft mit meinem Darm beschäftigen muss war das jetzt das naheliegendste Beispiel für mich, um auf Dein Thema einzusteigen.
Tut mir leid Mäuschen, dass ich immer so ein bisschen weit aushole.
Du weißt ja, dass mir immer oft Menschen begegnen, die mir Dinge erzählen von sich.
Nach denen ich nie gefragt habe.
Die ich auch nicht wissen möchte.
Immer wieder gerate ich in solche Situationen.
Manchmal starre ich sie mit großen Augen an in der Hoffnung, dass sie mir ansehen, dass ich gerade nicht so ganz überreiße, warum sie denn jetzt soviel erzählen (das funktioniert so gut wie nie).
Manchmal starre ich, höre zu, fühle mich schlecht wegen meiner parallelen Gedanken "...WARUM ERZÄHLST DU MIR DAS...???..."....
Meistens,... immer.... überstehe ich die Situationen und habe danach Redebedarf.
Oder Agressionen.
Keine Ahnung.
Ich weiß nicht, was solche Menschen umtreibt.
Ob das zunimmt oder immer mehr wird.
Was ich inzwischen gelernt habe ist, dass ich auf keinen Fall meine Hilfe anbiete.
...
Das klingt sehr kalt.
Im Grunde meines Herzens bin ich total weich und möchte jedem helfen.
Aber das frisst mich auf.
Und die Menschen, die ich gar nicht kenne, werden mich fressen.
Das hört sich total schräg an, weiß ich.
Aber ich bin halt so ein Typ nach außen erscheinend- voll nett.
Ey- haste mal ´ne Mark?
Ey- kannste mal?
Ey-hast mal ´ne Niere übrig?
(Nur um das mal überspitzt in´s Bildliche zu bringen).
Ich nehme die Menschen als gierig wahr.
Und über die Gier geraten die Feinheiten, die Nuancen in´s Abseits.
Viel ist egozentrisch und Ichbezogen.
....
Ich konzentriere mich auf meinen kleinen Kreis.
Gemäß meinem Naturell nehme ich natürlich das Drumherum wahr.
Aber ich muss jeden Tag extrem aufmerksam sein und wachsam, um nicht aufgefressen zu werden.
Und manchmal natürlich auch "hart" handeln.
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axary

  1 month ago
Im Urlaub hat mir mal eine fremde Frau ihr Ehedrama anvertraut (Drama in zwei Akten, also an zwei aufeinanderfolgenen Tagen) und eine andere hat, ebenfalls am Strand, einiges erzählt, was sehr persönlich war. Ich erzähle Fremden wenig Persönliches, aber einmal habe ich doch auf einer dichtbesiedelten Caféterrasse zwei gegenüber sitzenden Frauen relativ viel erzählt - mir war einfach danach.
Wie habe ich damals reagiert, als man mir am Strand so einiges anvertraute? Mit Verständnis ohne gleich in tiefste Mileidsbekundungen zu verfallen. Vielleicht auch mit einem guten Rat, das weiß ich heute nicht mehr. Den Frauen hat unser Gepräch gut getan, auch wenn ich an ihrer Situation nichts ändern konnte. Ob ich mir das über Wochen anhören würde, weiß ich nicht. Aber so wie es war, war es ok für mich und ich freue mich, dass die beiden sich bei mir aussprechen konnten.
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knibbelskopp

  1 month ago
ich frage gerne "hast du eigentlich keine "Backskiste" oder einen "Seesack" in den du reinpalavern kannst? Reply
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Goefran57

  1 month ago
Man sollte schon Privates vom dienstlichen trennen und Privates gehört absolut nicht in die Öffentlichkeit - da hat sogar ein Psychologe bei mir schlechte Karten. Es wird immer Menschen geben die sich gern anderen mitteilen und solche die am Helfersyndrom leiden. Reply
2 comments

Catchfire

  1 month ago
Nein, das mache ich auch nicht. Was geht fremde Menschen mein Leben an?
Ich kann nur vermuten, dass die Menschen die du meinst, niemanden zum Reden haben.
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